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SHDTU-Kompakt

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Kupferkabel gehört noch lange nicht zum "alten Eisen" 

Universalität, Wirtschaftlichkeit, Leistungsvermögen, das sind die Schlagworte mit denen
man das Übertragungsmedium Kupferkabel beschreiben kann. Keine andere Technik verfügt
über derart viele Vorteile, wenn es darum geht Kommunikations- Steuer- und Informationseinrichtungen
zu vernetzen - und das beste, in vielen Fällen ist das gute, alte Kupferkabel schon vorhanden.

Das Prinzip:

Mit Einführung der DSL-Technik (Digital Subscriber Line) können die die bestehenden Telefonleitungen
zum Transport von Breitbandanwendungen, wie zum Beispiel Netzwerkverbindungen,
Videoanwendungen oder Multimediadaten genutzt werden.Derzeit gibt es verschiedenste Varianten
der DSL Technologie : ADSL, VDSL, HDSL und SDSL um nur einige davon zu nennen.

Unsere Technik:

Für die Anwendungen über private Leitungen rückt die SHDSL-Technik
(Symetric High Bit Rate Digital Subscriber Line) immer mehr in den Vordergrund.
Mit ihrer symmetrischen Übertragung, größten Reichweiten und geringstem Übersprechen eignet
sie sich ideal für die Verbindung von entfernten Standorten. G.SHDSL.bis Modem mit der
TC 32 PAM -Codierung (Trellis-codierte 32-stufige Pulsamplitudenmodulation) erreichen Geschwindigkeiten
von bis zu 11,4 Mbps (4-Draht) und überbrücken Entfernungen bis zu 18 km.

Zu beachten ist die SHDSL-Codierung: TDM (Time Devision Multiplexing) als schnellste Übertragungsart,
dicht gefolgt von ATM (Asynchronus Transfer Mode) der wohl am meisten verwendeten Codierungsmethode,
vor allem im Backbonebereich und - als neuen Standard EFM (Ethernet First Mile). Die Codierungen sind
nicht miteinander kompatibel und die Entscheidung für den verbreitesten Standard ist wohl die richtige.

Unterschiedliche Übertragungsmethoden:

Die modernen G.SHDSL-Modem bieten verschiedene Formen der Übertragung:

 


Multipair-Mode paralleler Betrieb über 2 x 2 Kupferadern
Auto-Fall-Back-Mode
paralleler Betrieb über 2 x 2 Kupferadern mit Ersatzwegschaltung
Standby-Mode
Betrieb über 2-Draht, zweite Leitung wird im Fehlerfall zugeschaltet
Sternbetrieb Punkt-zu-Punkt-Anwendung
Busbetrieb Punkt-zu-Mehrpunkt-Anwendung, im 2-Draht Betrieb können zwei
Adern als ankommende und zwei Adern als abgehende Leitungen genutzt werden.
Ringbetrieb Gleiche Anwendung wie Bus, nur wird der Ring hier geschlossen,
um eine Redundanz zu erreichen